rund 65 km lang
Ötztal: Gletscher, Sölden, Aqua Dome
Auf rund 65 Kilometern schraubt sich das Tal von den Obstwiesen bis zum Gletscher hinauf — mit dem Partyberg Sölden, dem Thermentraum Aqua Dome und dem Timmelsjoch als Krönung.
Herz der Alpen
Wenn die Sonne sinkt und die Grate für ein paar Minuten in tiefem Rot aufleuchten, versteht man, woher dieses Magazin seinen Namen hat. Griaß enk in einem Land, das aus lauter Gipfeln gemacht scheint.
Griaß enk in Tirol
Griaß enk! In Tirol misst man Entfernungen nicht in Kilometern, sondern in Höhenmetern. Zwischen dem Inntal und den Dreitausendern liegen oft nur ein paar Serpentinen — und doch zwei Welten: unten der Föhn und die Obstblüte, oben der ewige Firn.
Dieses Tirol lebt von seinen Gegensätzen: barocke Höfe und schroffe Nordwände, stille Zirbenwälder und das Getöse der Silvretta-Après-Bar, uraltes Brauchtum und junge Bergküche. Wir haben es der Länge und der Höhe nach bereist — kommen S’ mit hinauf.
Der Berg ruft nicht — er wartet. Geduldig, wie alles Große. Sagt man in Tirol
Die Täler
Vom Inntal zweigen die großen Täler ab wie Finger einer Hand — jedes mit eigenem Klang, eigenem Wetter, eigener Seele.
rund 65 km lang
Auf rund 65 Kilometern schraubt sich das Tal von den Obstwiesen bis zum Gletscher hinauf — mit dem Partyberg Sölden, dem Thermentraum Aqua Dome und dem Timmelsjoch als Krönung.
Almenland
Das breite, grüne Tal der Almwirtschaften und der Zillertaler Höhenstraße, die auf Panoramakehren bis über die Baumgrenze führt. Im Mai lockt das urige Gauder Fest.
vor Innsbrucks Tür
Kaum aus Innsbruck heraus, steht man schon am Stubaier Gletscher. Das Tal ist Tirols schnellster Weg vom Stadtkaffee ins ewige Eis — perfekt für einen einzigen Tag.
auf 2.300 m
Das Silvretta-Tal lebt zwei Leben: legendäre Pisten und Après im Winter, im Sommer eine feine Genussküche, die Spitzenköche auf 2.300 Metern kochen lässt.
Die Hauptstadt
Kaum eine Stadt trägt ihre Berge so nah: Über den Dächern der Altstadt steht die Nordkette wie eine Wand aus Fels. Mitten drin blitzt das Goldene Dachl — 2.657 feuervergoldete Schindeln, unter denen einst Kaiser Maximilian dem Treiben zusah.
Von der prachtvollen Maria-Theresien-Straße bringt einen die Hungerburgbahn — von Zaha Hadid als schwungvolle Eisfläche entworfen — in rund zwanzig Minuten vom Stadtzentrum ins Hochgebirge. Kaffeehaus und Klettersteig, vereint in einer Fahrkarte.
Vier Tage Tirol
Vier Tage, vom Stadtkaffee bis zum Gletscher und zurück ins schönste Dorf des Landes.
Altstadt am Vormittag, Hochgebirge am Nachmittag.
10:00 · Altstadt
Goldenes Dachl & Maria-Theresien-Straße
Durch die Laubengassen bummeln, hinauf zum berühmten Erker aus Gold, dann die Prachtstraße mit der Annasäule entlang.
14:00 · Hinauf
Hungerburgbahn & Nordkette
Mit Zaha Hadids Standseilbahn und der Seilbahn aufs Hafelekar — in Minuten von der Stadt auf über 2.000 Meter.
17:00 · Gipfelluft
Panorama am Grat
Oben der Blick nach Süden über die ganze Stadt bis zu den Stubaier Dreitausendern — und nach Norden ins schroffe Karwendel.
19:30 · Abend
Wirtshaus in der Altstadt
Tiroler Gröstl, ein Glas Zirbenschnaps zum Abschluss — und die Nordkette leuchtet noch einmal rot über den Dächern.
Almen, Höhenstraße und eine Jause mit Aussicht.
09:30 · Panorama
Zillertaler Höhenstraße
Auf Kehren hinauf über die Baumgrenze, von Rastplatz zu Rastplatz, immer das Tal zu Füßen.
12:30 · Almjause
Einkehr auf der Alm
Ein Marend mit Speck, Kaminwurzen, Bergkäse und Bauernbrot — dazu frische Buttermilch von der Sennerin.
15:00 · Wandern
Almrunde zu Fuß
Ein gemütlicher Höhenweg von Hütte zu Hütte, vorbei an Kühen mit Glocken und blauem Enzian am Wegrand.
18:30 · Talfahrt
Abend in Mayrhofen
Zurück ins Tal, ein Bier im Ortskern und die müden Füße hochlegen — morgen wird es hoch.
Hinauf zum Gletscher, hinein in die Therme.
09:00 · Aufstieg
Timmelsjoch & Gletscherblick
Die Panoramastraße windet sich zur Passhöhe an der Grenze — unterwegs Aussichtsplattformen über Fels und Firn.
13:00 · Höhenrausch
Sölden & die Gletscherstraße
Auf einer der höchsten asphaltierten Straßen der Alpen bis fast an die Gletscherzunge — dünne Luft, weite Sicht.
16:30 · Entspannung
Talfahrt nach Längenfeld
Zurück ins Tal, die Serpentinen genießen, den Blick auf die vergletscherten Gipfel im Rückspiegel.
18:00 · Wärme
Aqua Dome
In den schwebenden Thermenschalen liegen, während draußen die Berge dunkel werden — der schönste Muskelkater-Trost der Alpen.
Das schönste Dorf und die Festung zum Abschied.
09:30 · Bilderbuch
Alpbach
Ein Dorf aus lauter Holzhäusern mit Blumenbalkonen, mehrfach zum schönsten Dorf Österreichs gekürt. Langsam gehen ist hier Pflicht.
12:30 · Höhenluft
Wiedersberger Horn
Eine kurze Gondelfahrt hinauf zu Almwiesen und einem Panoramaweg — mit Blick über das ganze Alpbachtal.
15:30 · Festung
Kufstein
Die mächtige Festung über dem Inn, dazu die Heldenorgel, die mittags weit übers Tal klingt.
18:00 · Ausklang
Auracher Löchl
In der historischen Gasse einkehren, ein letztes Tiroler Achterl heben — und schon weiß man, dass man wiederkommt.
Brauchtum
Zwischen den Bergen hat sich bewahrt, was anderswo verlorenging: Bräuche, die nicht für Gäste aufgeführt, sondern schlicht gelebt werden.
Im September
Kam das Vieh gut über den Sommer, kehrt es geschmückt ins Tal zurück: die Leitkuh mit prächtigem Kopfschmuck, das ganze Dorf am Straßenrand, Blasmusik und ein Stamperl für die Sennerin.
In Reih und Glied
Zu jedem Fest marschieren die Schützen auf — mit Federhut, Gewehr und ernstem Blick. Ein Stück gelebte Landesgeschichte, das seine Wurzeln bis zu Andreas Hofer zurückführt.
Der Duft der Berge
Kein Baum ist so tirolerisch wie die Zirbe: Ihr Holz duftet in den Stuben und soll den Schlaf beruhigen, ihr harziger Zirbenschnaps wärmt nach dem letzten Gang bergab.
Die Tiroler Jause
Am Nachmittag wird gemarendet: Speck vom Bauern, Kaminwurzen, ein Stück Bergkäse und Bauernbrot, dazu ein Glaserl. Keine Mahlzeit — eine kleine Andacht.
Hotelguide
Vom jahrhundertealten Wirtshaus bis zum Almchalet — vier Adressen, in denen Tirol besonders herzlich empfängt.
Going am Wilden Kaiser
★★★★★
Ein Wirtshaus mit über 400 Jahren Tradition, gewachsen zum Refugium mit Kühen im Stall, Zirbenstuben und dem Wilden Kaiser als Postkartenkulisse.
Telfs-Buchen
★★★★★ S
Ein Grandhotel auf einem einsamen Hochplateau bei Seefeld, hoch über dem Alltag. Weite Spa-Landschaft, dunkles Holz und Ruhe, die man fast hören kann.
Seefeld
★★★★★
In den Mauern eines ehemaligen Klosters aus dem 16. Jahrhundert, seit 500 Jahren in Familienhand. Gewölbe, hauseigene Brennerei und ein Spa im alten Gemäuer.
Alpbachtal
★★★★
Freistehende Holzchalets an den Hängen über dem schönsten Dorf des Landes: eigene Sauna, knisternder Kachelofen und morgens die Kühe als Weckdienst.
Redaktionelle Auswahl — unbezahlt und allein aus Zuneigung getroffen.
Tirol im Überblick
Quer verläuft das Inntal, südlich zweigen die großen Täler ab, im Osten wartet die Gamsstadt. Fahren Sie mit der Maus über die Skizze.
Stilisierte Skizze — fürs Träumen, nicht fürs Navigieren.
Tirol durchs Jahr
Ob Firn oder Fels, Almabtrieb oder Lärchengold — der Berg hat immer Saison. Wählen Sie eine Jahreszeit.
Auf der Piste
Vom Arlberg bis Kitzbühel, vom Gletscher bis zur Familienpiste: Nirgends in Österreich liegen so viele große Skigebiete so nah beisammen.
Bei Nacht
Beleuchtete Rodelbahnen, eine warme Hütte auf halbem Weg und die rasante Abfahrt im Sternenlicht — Winterspaß ohne Lift.
In der Stadt
Punsch unter dem Goldenen Dachl, Standln in den Laubengassen und die verschneite Nordkette als Kulisse über den Dächern.
Firnzeit
Wenn der Schnee sulzig wird, gehört der Berg den Tourengehern: früh aufstehen, aufsteigen, und im weichen Firn hinunterschwingen.
Ewiges Eis
Am Stubaier und Söldener Gletscher dreht man noch im Mai seine Schwünge, während unten im Tal schon die Marillen blühen.
Erwachen
Unten sprießt es, oben glänzt der Firn: der kurze, magische Moment, in dem Winter und Frühling nebeneinander bestehen.
Am Fels
Gesichert über luftige Grate: Tirols Klettersteige bringen auch Schwindelfreie in Höhen, die man sonst nur von unten bestaunt.
Auf der Alm
Von Hütte zu Hütte wandern, unterwegs eine Marend, dazu das Läuten der Herden — Sommer in seiner reinsten Tiroler Form.
Türkis
Kalt, klar und smaragdgrün: In den Bergseen zwischen den Gipfeln schwimmt man, bis die Zehen taub werden — und liebt jede Sekunde.
September
Die geschmückten Kranzkühe kehren ins Tal zurück, das Dorf feiert mit Musik und Kirtag — der Höhepunkt des Tiroler Herbstes.
Goldene Wochen
Wenn die Lärchen leuchten, glüht der Berg noch einmal in Gold, ehe der erste Schnee kommt. Die schönste Zeit zum Wandern.
Stille
Die Sommergäste sind fort, die Luft ist klar, die Hütten noch offen: der Herbst gehört den Ruhesuchenden und den Weitblicken.
Galerie
Klicken Sie sich hinein — vom Dächermeer bis zum Zirbenwald.
Termine
Vom Frühlingsfest bis zum Bergsilvester — was man sich vormerken sollte.
Zell am Ziller
Tiroler Täler
Innsbruck
Termine indikativ — bitte vor der Reise die genauen Daten prüfen.